Corona-Lockdown: Evolute im Home-Office

Team Call

Aufgrund der Corona-Krise hat Evolute den täglichen Betrieb ins Home-Office verlagert. Die Massnahme war zwar für das Team nichts Neues, aber dennoch hat sie das Team vor neuen Herausforderungen gestellt und auch neue Freiheiten eingeräumt. Doch welche Auswirkungen hat das auf den Arbeitsalltag und wie funktioniert Teamarbeit in einer solchen Situation? Hat Home-Office vielleicht auch Vorteile? Wir haben unser Evolute-Team in Zürich gefragt und haben überraschende Antworten erhalten.

Myriam Reinle, CEO

Bild Myriam Reinle im Home-OfficeArbeitsalltag im Home-Office:

10 Tage nach meinem Einstieg als CEO, haben wir uns entschieden das ganze Team, sowohl in Zürich als auch in Lviv (Ukraine), ins Home-Office zu verlagern. Keine einfache Situation bei einem Neustart, aber als ein Tech Company funktioniert die virtuelle Zusammenarbeit recht gut. Am wichtigsten ist eine direkte, klare und offene Kommunikation. Es geht nicht nur darum das effiziente und kreative Arbeiten zu fördern, sondern vor allem, um den Zusammenhalt aller Evoluter zu bestärken. Wir tauschen uns im ganzen Team drei Mal pro Woche eine halbe Stunde lang via Microsoft-Teams aus. Kamera eingeschaltet, wohl gemerkt. Unsere Agenda hat immer die gleiche Struktur, so wissen alle, was gerade aktuell ist: Sind alle gesund? Was sind die Prioritäten in den nächsten Tagen? Gibt es wichtige übergreifende Themen, die besprochen und entschieden werden müssen? Dazu kommen die bilateralen Arbeitssitzungen aus den einzelnen Projekten.

Herausforderungen:

Grösster persönlicher Challenge: Den Kühlschrank versuchen zu ignorieren!

Vorteile:

Zwischen Aufstehen und Arbeiten: 15 Minuten!


 

Raphael Suter, Head of Sales

Raphael Suter im Home-OfficeArbeitsalltag im Home-Office:

Aktuell verbringe ich noch mehr Zeit am Telefon und in Video-Konferenzen als üblicherweise, da ich mich momentan nur über diese Kommunikationswege austauschen kann. Als Technologieunternehmen setzen wir uns seit Beginn stark mit Digitalisierung auseinander. Auch in «nicht-Corona Zeiten» kommunizieren wir mit Kunden und Partnern häufig virtuell oder auf elektronischem Weg. Da sind die Massnahmen, welche vom BAG getroffen worden sind, nicht einschneidend für uns.

Herausforderungen:

Durch Wegfallen des Arbeitsweges, sitze ich bereits um 06:00 Uhr im «Office». Abends fällt es leicht noch die eine oder andere E-Mail zu beantworten. Es braucht somit Disziplin nicht permanent der Arbeit nachzurennen. Andererseits gibt es zuhause diverse potenzielle Störfaktoren (TV, Bücher, etc.), welche ablenken können, und die dazu führen, dass man nicht in einen effizienten Rhythmus gelangt. Auch hier braucht es Disziplin, eine vernünftige Balance zu finden.

Vorteile:

Zuhause bin ich für andere Evolute-Mitarbeiter weniger zugänglich. Entsprechend kann ich gewisse Arbeiten fokussierter ausführen, ohne abgelenkt zu werden. Die Nähe zur Limmat gibt mir die Möglichkeit, über Mittag kurz ins kühle Nass zu springen. So kann ich erfrischt und motiviert meine Arbeiten zuhause wieder aufnehmen. Arbeiten im Home-Office gibt mir die Freiheit meinen Alltag flexibler zu gestalten, was sich letztlich auch auf meine Motivation auswirkt.


 

Simone Meyer, Office Managerin

Simone Meyer im Home-OfficeArbeitsalltag im Home-Office:

Da wir früher auch im Home-Office gearbeitet haben, funktioniert alles perfekt. Skype, Microsoft-Teams und das Handy sind immer an und somit hat man alles, was man braucht.

Herausforderungen:

Ein gamefreudiges Kind, welches alle gefühlten fünf Minuten nachfragt, ob es jetzt gamen darf und ein dementer Hund, der ständig rein und raus will. Als Zumutung empfinde ich den langen Weg in die Küche, um Kaffee zu machen.

Vorteile:

Weil das Pendeln wegfällt, kann ich gut und konzentriert arbeiten. Das Home-Office ist eine nette Erfahrung, aber die zwischenmenschliche Komponente entfällt total, was ich sehr vermisse; da wir ja das weltbeste Team haben.


 

Thmim Ayubi, Onboarding & Marketing

Thmim Ayubi im Home-OfficeArbeitsalltag im Home-Office:

Home-Office ist für mich nichts Neues, da ich früher viel von zuhause aus gearbeitet habe. Ich bin also gut vorbereitet auf die Heimarbeit: grosser Esstisch, ergonomischer Bürostuhl, schnelle Internetverbindung und eine Kaffeemaschine. Anfänglich waren die Koordination und Organisation im Team etwas ungewohnt, aber mit den digitalen Möglichkeiten haben wir uns schnell zu recht gefunden. Kundenbetreuung aus dem Home-Office ist einfacher als ich dachte. Als ein Fintech-Startup, bin ich sehr froh, dass wir diese Möglichkeiten haben, und unseren Kunden den gewohnten Service auch von zuhause aus bieten können.

Herausforderungen:

Mich diszipliniert an den Alltagsstrukturen zu halten, ist für mich die grösste Herausforderung. So verschwimmt oft die Grenze zwischen Frühstück, Mittagspause und Feierabend mit der Arbeit. Ein Kundentelefonat über Mittag oder kurz nach dem Feierabend Kundenanfragen bearbeiten, kann sich schnell in eine ununterbrochene Arbeitszeit ausweiten. Ausserdem gibt es immer wieder kleine Ablenkungen, die ich aktiv zu ignorieren versuche, wie auf dem Balkon die Pflanzen pflegen.

Vorteile:

Die Zeitersparnis, welche ich durch das Nicht-Pendeln gewinne, empfinde ich als den grössten Benefit von Home-Office. Diese gewonnene Zeit nutze ich für entspannte Spaziergänge oder Sport. Wenn Home-Office richtig angewendet wird, kann es für eine gesunde Work-Life-Balance sorgen.


 

Topics: Team


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